Grenzwerte - kirchliches Leben gestern und heute

Modul 3: intakt | verwundet

Vom Umgang mit der Zerbrechlichkeit des Lebens

Hauptsache gesund“ – in diesem häufig geäußerten Satz schwingt das Wissen mit, dass es uns jederzeit treffen kann. Dass unser Leben schon morgen durch Krankheit, Verlust und Schicksalsschlag ein anderes Vorzeichen erhalten kann. So gern wir es anders hätten: Im Letzten entzieht sich das Glück unserer Macht.

Die neue Veranstaltungsreihe im Rahmen des Projekts „GrenzWerte“ blickt auf die unverfügbare Grauzone zwischen einem intakten Leben und der Erfahrung grundstürzender Verwundung. Sie betritt damit einen Winkel unseres Daseins, den wir nicht selten ausblenden. Wie lässt sich der Erfahrung begegnen, dass wir in letzter Konsequenz eben nicht unseres Glückes Schmied sind? Wie finden wir einen Pfad zwischen blinder Schicksalsergebenheit und naiver Allmachtsfantasie? Was hält uns im Angesicht unserer Zerbrechlichkeit? Und wie begegnen wir der Zerbrechlichkeit der Andern? Gemeinsam mit Ihnen wollen wir diese Fragen in den Blick nehmen. Neugierig. Angstfrei. Verwundbar.