Spurenwanderung: Leben in Aschau Werk um 1946
Freitag, 12.06.2026, 18:00 Uhr
Treffpunkt bei der Gaststätte Stauwerk in Aschau-Werk, 84544 Aschau am Inn
- kostenfrei
In den ehemaligen Bunkeranlagen in Aschau Werk wurden ab 1946 Heimatvertriebene angesiedelt. Wie haben sich die Familien zurechtgefunden? Was war es für ein Leben in dieser Siedlung, die sich aus einem großen Rüstungsbetrieb entwickelt hat, in der bis Kriegsende Nitrocellulose für Sprengstoff produziert wurde? Auf einer einstündigen Wanderung durch Aschau-Werk erzählen Zeitzeugen von ihrer Kindheit in den Bunkern, von dem Gelände, das von ihnen als großer Abenteuerspielplatz empfunden wurde. Erinnerung an erste Kramerläden werden wach – und an die Umwidmung einer der Bunker in eine Kirche: St. Josef, bekannt als Bunkerkirche, wird heute noch von Katholiken aus Aschau-Werk und Aschau-Dorf besucht. Hier findet die Spurenwanderung ihren Abschluss.