Das ehemalige Außenlager Mühldorfer Hart

Der Verein für das Erinnern e.V. und das Katholische Kreisbildungswerk Mühldorf e.V. haben sich zur Aufgabe gemacht, das Gedenken an das Unrecht im Nationalsozialismus zu pflegen.
Wichtiger Bestandteil dieser Arbeit sind Führungen durch das ehemalige Bunkergelände im Mühldorfer Hart und das Waldlager.
Die jeweiligen Termine finden Sie in unserem Programm und als aktuelle Meldungen in der Tagespresse.

Zusätzlich bieten wir Führungen für Schulklassen und Gruppen an.

Aktuell - Gelände rund um den Bunkerbogen gesperrt

@Fotodesign Heiner Heine

Wegen der aktuell stattfindenden Kampfmittelbeseitigung ist das Gelände rund um den Bunkerbogen bis mindestens Ende 2020 komplett gesperrt und darf nicht betreten werden. Eine Besichtigung der KZ-Gedenkstätten mit Führung durch qualifizierte Vermittler ist daher derzeit nur am Waldlager und Massengrab möglich. Für die Führungen am Waldlager und Massengrab müssen Sie insgesamt 3 - 3,5 Stunden einplanen. Diese Führungen sind auch für Rollstuhlfahrer möglich.
Weitere Informationen erhalten Sie gerne von unserer Geschäftsstelle persönlich oder telefonisch unter Telefon (08631) 3767-0.

Informationen und Anmeldung

Für individuelle Anfragen und Anmeldungen wenden Sie sich bitte an Velinka Rödig, Telefon (08631) 37670.

Junge Coaches führen Schulklassen

Den Stab der Erinnerung weitergeben - gegen das Vergessen

Führungen für Gruppen am Bunkerbogen (Teil 1) möglich in Kombination mit Teil 2:
Waldlager oder
• Mittergars oder
• Stiftung Ecksberg oder
• Ausstellung Geschichtszentrum

Führungen für Schulklassen werden nach Rücksprache von ausgebildeten, jungen Coaches geleitet. Gesamtdauer ca. 3,5 Stunden

Ausbildung zur Leitung von Führungen – Betreuerkurs

Die Kursteilnehmer tragen aktiv zum Aufbau von lebendigen Gedenkorten bei, leisten einen wichtigen Beitrag zur Würdigung der Opfer und unterstützen durch ihre Arbeit das Gedenken und Mahnen an einen dramatischen und hochbedeutsamen Abschnitt unserer jüngeren deutschen Geschichte.

Im Kurs 1 erwerben die Teilnehmer die Kompetenz, an den Gedenkorten im Mühldorfer Hart (Waldlager, Massengrab, Bunkerbogen) Gruppen zu führen.

Aktueller Hinweis: Der geplante Kursbeginn ist auf den 03.11.2018 verschoben. Alle weiteren Termine werden in Kürze bekannt gegeben.

Im Kurs 2 wird diese Kompetenz mit den Orten „Ausstellung Mühldorfer Haberkasten“, Stiftung Ecksberg und Burgkirchen erweitert.

 

 

Information und Anmeldung

Bei Fragen bzw. für eine Anmeldungen wenden Sie sich bitte an Martina Kotalla, Telefon (08631) 376712

 

 

 

Geistliche im KZ Dachau – Neue Gedenk-App

Ähnlich wie auch die Gedenkorte zum ehemaligen KZ-Außenlagerkomplex in Mühldorf war auch die KZ-Gedenkstätte Dachau von der Corona-Pandemie sehr betroffen. Nur wenige Rundgänge konnten in diesem Jahr stattfinden. Allerdings wurde nun das digitale Angebot der KZ-Gedenkstätte Dachau erheblich erweitert. 

Für die fast 2800 Geistlichen verschiedener Konfessionen (katholisch, evangelisch, orthodox, jüdisch und muslimisch), die zumeist ab 1940 im Konzentrationslager Dachau waren, steht ab sofort eine Gedenk-App zur Verfügung. Mit dieser ist es möglich, nicht nur die Namen zu suchen, sondern auch ihre Lebensdaten zu finden. Auch Recherchen zu Konfession, oder Diözesan- oder Ordenszugehörigkeit sowie der Nationalität sind möglich. 

Mit den Abfragen lassen sich auch Daten zur Verfolgung der Geistlichen erschließen.

Die App bietet überdies eine Karte, bzw. eine Navigationsfunktion, mit der auch ein Rundgang zu ausgewählten Biografien mit geistlicher Betrachtung am Ort durchgeführt werden kann. Die App wurde in einer deutschen, englischen und polnischen Version erstellt.

Finanziert wurde die App durch die Erzdiözese München und Freising. Die Grunddaten für die App wurden über einen Kooperationsvertrag durch die KZ-Gedenkstätte Dachau zur Verfügung gestellt und durch weitere Quellen ergänzt.